VorteileStrategic Eternal Value

Inflationsschutz – Schutz vor Was?

Man wird sich wundern, dass die SWM AG mit der Empfehlung, Edelmetalle zu erwerben, den Inflationsschutz voranstellt. Derzeit liegt die Inflation bei 0,…% und die EZB bemüht sich kräftig, die Inflation auf 2% zu erhöhen. Der scheinbare Widerspruch besteht in der Zusammensetzung des sog. "Warenkorbs". Während die Konsumgüterpreise tatsächlich in der Gegend von 0,5% gestiegen sind, sind die Preise von Vermögensgütern wie Sachvermögen, also Immobilien, Betriebsvermögen, Kunstgegenständen oder Finanzvermögen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen, nach aktuellen Berechnungen um knapp 8,5% höher als im Vorjahr. Die Geldmengenexpansion in der Eurozone wächst zurzeit zweistellig und treibt damit die Asset-Preise. Tatsächlich also haben wir eine sehr spürbare Inflationsrate, welche jedoch durch die Zusammensetzung des sog. "Warenkorbs" den Bürgern gegenüber als sehr niedrig dargestellt wird.

Vorsicht, Inflation! Die schleichende Enteignung der Deutschen.

Der Spiegel, 08.10.2012

Enteignungsgefahr bei Staatsanleihen

Seit 1. Januar 2013 haben alle Anleihen, die von Staaten der Eurozone begeben werden, in ihren Anleihebedingungen eine CAC-Klausel (Collective Action Clause). Diese besagt, dass der Emittent der Anleihe, diese nicht unbedingt zu 100 Prozent zurückzahlen muss, wenn er dazu nicht in der Lage ist. Auf gut deutsch: Es ist eine Enteignungsklausel. Wenn der Staat die Anleihe nicht vollständig tilgen kann (will), wird kein Gericht wegen der vorhandenen CAC-Klausel eine Klage eines enttäuschten Anlegers annehmen. Aufgrund der Anleihebedingungen kann jeder Anleger wissen, dass der Staat eventuell weit weniger zurückzahlen wird. Es sei daran erinnert, dass davon auch Lebens- und Rentenversicherungen betroffen sind. Versicherungsgesellschaften kaufen mit dem Geld der Versicherten überwiegend Staatsanleihen.

Kapitalverkehrskontrollen

Kapitalverkehrskontrollen sind das übliche Mittel, um sogenannte Bank-Runs zu verhindern. Von einem Bank-Run spricht man, wenn Bank-Kunden massenweise ihre Konten leerräumen. Das Problem: Nur ein kleiner Teil der Geldmenge von vielleicht 3 Prozent, ist Bargeld, also echtes Geld. Der große Rest der Geldmenge ist Giralgeld. Das sind Forderungen an die Bank auf Herausgabe von Bargeld.

Wenn also nur 10 Prozent der Bevölkerung ihre Konten leerräumen wollten, stünden die Banken vor einem unlösbaren Problem und der Geldschwindel würde offenbar: Die Banken wären nicht in der Lage, ihrer Verpflichtung, der Herausgabe von Bargeld, dem noch gesetzlichen Zahlungsmittel, nachzukommen. Deswegen mehren sich von Banken und Politik die Stimmen nach einem Bargeldverbot.

Bei Anordnung von Kapitalverkehrskontrollen werden die Banken vorübergehend ganz geschlossen und auch Online-Überweisungen sind während dieser Zeit nicht möglich. Wenn die Banken wieder öffnen, werden Auslandsüberweisungen verhindert und Abhebungen auf kleine Beträge begrenzt.

Kapitalverkehrskontrollen sind nicht nur in Zypern oder Griechenland möglich, sie sind auch in Deutschland im Paragrafen 46 Kreditwesengesetz bereits gesetzlich geregelt: Demnach kann "bei Gefahr" die Bundesregierung die vorübergehende Schließung der Banken, Geld-Auszahlungsbeschränkungen und Überweisungsverbote erlassen.

Fungibilität

Selbst wenn der Besitz von Gold in Deutschland – wie früher einmal in den USA - verboten werden würde, könnte man bei Kauf und Einlagerung über die SWM in ein Schweizer Zollfreilager weiterhin darüber verfügen.

Das Goldverbot von 1933 lehrt uns folgendes:

* Trotz Verbot wurden 1933 in den USA nur 30 Prozent des Goldes an staatliche Stellen abgegeben.

* Fünf Unzen Gold pro Kopf blieben erlaubt. Das waren für eine Familie mit drei Kindern immerhin noch 25 Goldunzen.

* Nur etwa ein Fünftel des Edelmetallbestandes wird von der SWM in Gold investiert. Der Großteil von rund 80 Prozent besteht aus den weißen Edelmetallen wie Silber, Platin und Palladium. Für diese gab es noch nie eine Verpflichtung zum zwangsweisen Verkauf an den Staat.

* Ebenfalls interessant: Alle Tresore und Schließfächer von Kunden wurden 1933 in den Banken versiegelt. Sie wurden anschließend unter Aufsicht eines Regierungsvertreters geöffnet. Fand dieser Goldbarren oder Münzen darin, wurden diese eingezogen. Deshalb sollte man sein Edelmetall nicht in einem Bankschließfach verwahren.

Eine Edelmetallverwahrung in den eigenen vier Wänden ist zu risikant. Weit sicherer ist die Lagerung in einem Schweizer Zollfreilager – einer Hochsicherheitstresoranlage. In der Schweiz gab es außerdem noch nie ein Goldverbot.

Steuervorteile

Der Kauf von Silber, Platin und Palladium ist in Deutschland umsatzsteuerpflichtig. Zum Kaufpreis zahlen Sie in Deutschland also zusätzlich einen Aufschlag von 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bei Ihrem Edelmetallkauf bei der SWM bekommen Sie Silber, Platin, Palladium und Gold mehrwertsteuerfrei. Sie sparen also sofort beim Kauf 19 Prozent.

Gewinne, die Sie beim Verkauf einer Geldanlage erzielen, sind in Deutschland normalerweise zu versteuern. Seit ein paar Jahren gibt es hierfür einen einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent für die Abgeltungssteuer. Hinzu kommt noch der "Solidaritätszuschlag". Insgesamt beläuft sich somit die "Gewinnsteuer" auf 26,375 Prozent. Gewinne aus physischen Edelmetallen sind von dieser Steuer befreit, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als 365 Tage liegen.

Vorteile eines Edelmetallkaufs gegenüber einem Immobilienerwerb

Bei einem realistischen Kostenvergleich landet der Erwerber einer Immobilie ganz schnell bei Nebenkosten von 14 bis 15 Prozent (Makler 5 %, Notar 2 %, Grunderwerbssteuer durchschnittlich 5 bis 6 %, Treuhandauftrag des Notars 0,5 %, Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt 0,5 %, Eintragung des Eigentums 1 %; danach laufende Kosten für Wohnungseigentumsverwaltung, Problem der Mietpreisgrenze, Risiko eines Mietnomaden und laufende Renovierungsrücklagen bei gleichzeitigem Risiko von überraschenden Renovierungsnotwendigkeiten).

Die Kosten bei der SWM AG liegen insgesamt in etwa gleicher Höhe für Vertrieb, Logistik, Versicherung, Lagerung, Wirtschaftsprüfer für die Beständekontrolle, Sicherheit und Verwaltung, ggf. Anpassung der Bestandsquoten, Mittelverwendungstreuhand und dagegen läuft noch eine jährliche Treueprämie von 0,6 % zugunsten des Erwerbers.

Vorteile eines Edelmetallkaufs gegenüber einem Erwerb von Zertifikaten, ETF's und ETC's

Namhafte Vermögensverwaltungen machen beim Erwerb von Zertifikaten auf folgende, zum Teil versteckte Kosten aufmerksam:

  • Handelsgebühren
  • Spread
  • Ausgabenaufschlag und Kaufgebühr
  • Laufende "Management"-Gebühr
  • Handelsgebühren bei Umschichtungen. Dabei werden im Gegensatz zu einer Treuegebühr, anfallende Nebeneinkünfte nicht an den Anleger weitergegeben.

Goldzertifikate sind vertragliche Vereinbarungen, die an die Entwicklung des Goldpreises geknüpft sind. Es handelt sich dabei nicht um physisch hinterlegtes Gold, sondern einzig um Forderungspapiere gegenüber einer Gegenpartei (Wertpapierhaus, Broker, Bank). Diese Forderung ist von der Solvenz des Schuldners abhängig. Im Konkursfall muss mit einem Totalverlust gerechnet werden. Goldzertifikate eignen sich daher nicht, um Gold als langfristige Anlege zu halten.

Gold-ETFs:

ETF steht für Exchange Traded Fund und ist ein börsengehandelter Indexfonds. Die Mindestausliefermenge liegt häufig bei einem 12,5-kg-Standardbarren. Zudem sind ETFs, die zu 100 Prozent in physisches Gold investieren, in Deutschland nicht zugelassen und das Gold wird nur im jeweiligen Inland geliefert. Die fällige Abgeltungssteuer wird im Ausland nicht automatisch einbehalten. Das heißt, dass sich der ETF-Eigner um viel Papierkram kümmern muss.

Gold-ETCs:

ETCs steht für Exchange-Traded-Commodities (börsengehandelte Rohstoffe). Diese Anlageform ähnelt den ETFs. Auch hier soll die Entwicklung des Goldpreises abgebildet werden. Allerdings kann der Emittent das Kapital nicht nur mit physischem Gold, sondern zu einem Teil auch mit Lieferansprüchen auf Gold decken. Anders als bei ETFs handelt es sich um besicherte, befristete Schuldverschreibungen und nicht um Sondervermögen. Geht der Emittent pleite, gehört die Investition zur Insolvenzmasse und der ETC-Eigner geht im Zweifel leer aus. Aufgrund der Besicherung mit Buchgoldansprüche kann es passieren, dass bei einem krisenbedingten Goldmangel keine Lieferung möglich ist.